Scheidungskosten

Die Kosten einer Scheidung richten sich nach dem Verfahrenswert. Er ist abhängig vom gemeinsamen monatlichen Nettoeinkommen der Eheleute und der Anzahl aller Altersversorgungen, über die im Versorgungsausgleich zu entscheiden ist.

Die Regel ist, dass der Scheidungsstreitwert aus dem dreifachen gemeinsamen Monats-Nettoeinkommen der Eheleute berechnet wird und der Versorgungsausgleich diesen Wert um 10 % pro vorhandener Versorgung erhöht. Die Festlegung des Streitwertes erfolgt durch das für Sie zuständige Familiengericht, das allerdings unabhängig entscheidet.

Auf Wunsch berechnen wir Ihnen gerne die voraussichtlichen Kosten des Scheidungsverfahrens und teilen Ihnen diese per E-Mail mit.

Hinweise:

1.
Einige Familiengerichte reduzieren das Nettoeinkommen für die Berechnung des Verfahrenswertes noch um Freibeträge in Höhe von ca. € 250,00 pro Kind, wenn Unterhaltspflichten bestehen. Das ist aber nicht zuverlässig. Kalkulieren Sie besser ohne Abzüge!

2.
Nach dem Gesetz kann vorhandenes Vermögen den Verfahrenswert erhöhen, und zwar auch, wenn kein Streit darum besteht. Die Familienrichter fragen in der Regel danach. Es gibt je nach Bundesland unterschiedlich hohe Freibeträge. In Berlin meist 25.000 EUR, in Brandenburg meist 0 EUR. Vom Rest des Vermögens werden dann 5 % (Brandenburg) bis 10 % (Berlin) zum Verfahrenswert hinzuaddiert.

3.
Bei Streit um Unterhalt, Ehewohnung, Vermögen, etc. kommen weitere Werte hierfür hinzu.

Hier geht es zu Ihrer Scheidung.

Wenn auch Sie die Möglichkeit einer schnellen und kostengünstigen Scheidung nutzen wollen, brauchen Sie nur das Scheidungsformular auszufüllen und abzusenden und das Scheidungsverfahren kann beginnen.